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10. Deutsch-Belarussischen Städtepartnerschaftskonferenz

Vom 22. bis zum 25. November 2018 fand in Berlin und in Lutherstadt Wittenberg die 10. Deutsch-Belarussische Städtepartnerschaftskonferenz statt. Unter dem Motto „Verantwortung übernehmen: Zivilgesellschaft und Jugend, Stadt und Land gestalten nachhaltige Partnerschaften“ trafen sich rund 100 Vertreter deutscher und belarussischer Partnerstädte und von in den Städtepartnerschaften aktiven gesellschaftlichen Organisationen. Eingeladen zur Konferenz hatten der Belarussische Verband der Partnerstädte, die Stiftung West-Östliche Begegnungen, die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt und der Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften. Gefördert wurden die Konferenz und das Jugendprogramm der Konferenz aus dem Partnerschaftsprogramm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“ des deutschen Auswärtigen Amtes.

Nach einem Auftakt im Bundestag und einem Treffen mit dem Mitglied der Deutsch-Belarussischen Parlamentariergruppe Thomas Lutze, einer Blumenniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow und einer Zusammenkunft in der Botschaft der Republik Belarus wurde die Städtepartnerschaftskonferenz am 24. November unter anderen durch den Oberbürgermeister Lutherstadt Wittenberg Torsten Zugehör und den belarussischen Botschafter Denis Siderenko im Alten Rathaus von Wittenberg feierlich eröffnet. Nach einem Besuch des 360 Grad Panoramabildes „Luther 1517“ gab es ein Besichtigungsprogramm, das sich an den Inhalten der Arbeitsgruppen der Konferenz orientierte. Bevor es in die parallel arbeitenden fünf Arbeitsgruppen zu den Themen „Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung: Wirtschaft und Investitionen als Element der Zusammenarbeit“, „Vielfalt und Teilhabe in Städten – Zusammenarbeit Stadt-Land-Zivilgesellschaft für nachhaltige lokale Entwicklung“, „Jugend gestaltet Städtepartnerschaften und entwickelt Ideen“, „Rolle von Kirche in der Kommune und für die städtepartnerschaftliche Zusammenarbeit“ und „Historisches Erbe und Kultur verbindet Zukunft“ ging, wurden im „Welt-Cafe“ vier Themenrunden zu den Arbeitsgruppenthemen angeboten. So hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Fragen der deutsch-belarussischen Zusammenarbeit auszutauschen. Der Abendvortrag von Friedrich Kramer, Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, „Das Magdeburger Recht – ein historisches Band zwischen deutschen und belarussischen Städten“ rundete das Konferenzprogramm ab.

Pressemitteilung 10.Deutsch-Belarussischen Städtepartnerschaftskonferenz