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V) Sympathieprogramm Partnerland

Zielstellung

Im Rahmen dieses "500 EUR-Kleinprojektprogramms" werden eigenständige Kleinstvorhaben von Jugend- und Bürgervereinen, Initiativ- und Aktionsgruppen, Schulen aller Typen, kommunalen Einrichtungen zur Information und Sympathiegewinnung der Öffentlichkeit in Deutschland für die Partnerländer der Stiftung unterstützt. Dies sind Kleinmaßnahmen, die z. B. an einem Tag am Nachmittag oder Abend stattfinden und für die es keine wesentliche Finanzierung durch andere Geldgeber gibt.

Sie dienen der Vorstellung der regionalen Vielfalt und kulturellen Lebenswelten des jeweiligen Partnerlandes, der Erschließung und Ansprache neuer, bisher nicht an den Partnerländern der Stiftung interessierter Personen sowie auch der Vorstellung der Stiftung und ihrer Ziele.

Sie dienen nicht der Schließung von Haushaltslücken, einer Finanzierung der Mitwirkung von Leitungsmitgliedern, Mitarbeitern und von Ehrenamtlichen an der eigenen Veranstaltung des Bewilligungsempfängers sowie der Entsendung von Referenten zu Veranstaltungen anderer Träger.

Eine Verwendung der Stiftungsmittel aus diesem Programm als ergänzende Finanzierung eines umfangreichen größeren, auch mehrtägigen, Projekts und zur Finanzierung von internationalen Fahrtkosten ist nicht möglich.

Möglicher Zuschuss

Gefördert werden kann mit bis zu 500 EUR eine Kleinveranstaltung z. B. der folgenden Art:

  • Informationsveranstaltung

 

  • Ausstellungseröffnung
  • Kulturelle Präsentation
  • Projektveranstaltung

 

  • Länderabend 

Zuschussfähige Kosten:

  • Fahrtkosten innerhalb Deutschlands mit öffentlichen Verkehrsmitteln
    - eine Wegestreckenentschädigung ist nicht möglich
  • Unterkunft für Referenten/Künstler in Pension/Herberge/Hotel am Veranstaltungsort
    - bis zu je 40 EUR für maximal eine Nacht
  • andere maßnahmebezogene Sachkosten, die im Antrag und im Verwendungsnachweis zu erläutern sind
  • Honorare* (nur für Referenten/Künstler mit ständigem Wohnsitz in Deutschland)
    - max. 120 EUR/Person

    * Die Zahlung  von Honoraren aus Mitteln der Stiftung ist aus arbeitsrechtlichen und steuerlichen Gründen nur an Personen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland möglich. Zur Abrechnung bei der Stiftung ist der abgeschlossene Honorarvertrag einzureichen mit genauer Bezeichnung des Arbeitsauftrages, dessen zeitliche Dauer und Angaben zur Versteuerung. 

Konditionen

Die Eigenleistung (Barleistung) des Zuwendungsempfängers sollte mindestens 25 % der Gesamtkosten betragen.

Die Fördermittel aus dieser Programmlinie können laufend, bis zu zwei Mal  im Jahr vom gleichen Träger beantragt werden. Sie werden jedoch nicht in Ergänzung anderer, von der Stiftung WÖB geförderter Maßnahmen bewilligt.

Die Auszahlung bewilligter Zuschüsse erfolgt mit der Bestätigung des Verwendungsnachweises.

Antragstellung und Bewilligung

Anträge auf Mittel aus dem "Sympathieprogramm Partnerland" sind grundsätzlich auf dem Antragsformular des Sympathieprogramms einzureichen. Sie sollten möglichst längerfristig, spätestens jedoch bis 8 Wochen vor Beginn der geplanten Aktivität gestellt werden. Für die 8-Wochen-Frist gilt das Eingangsdatum der Unterlagen bei der Stiftung WÖB, nicht das Datum des Antrags!

Der Veranstaltung ist ein eigener Titel zu geben, der Art und Inhalt der Maßnahme bezeichnet. Unter "Art der Veranstaltung" kann eine der o. g. Veranstaltungsarten eingetragen werden.
Unter „Inhalt“ ist kurz darzustellen, was ganz konkret auf der Veranstaltung passiert.

Die Bewilligung erfolgt kurzfristig (spätestens bis 4 Wochen vor der Veranstaltung) im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel. Sollten diese ausgeschöpft sein, so wird der Antragsteller entsprechend informiert.

 

» Zum Antragsformular „Sympathieprogramm“