logo2.gif (3769 bytes)

 




Stiftungsvermögen

Die Stiftung West-Östliche Begegnungen wurde 1994 als private Stiftung bürgerlichen Rechts errichtet. Das Stiftungskapital stammt aus dem Vermögen des Vereins „Brücken nach Osten“, das aus den bis 1990 von Millionen DDR-Bürgern an die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft entrichteten Mitgliedsbeiträgen bestand.

Fördertätigkeit

Menschen in ganz Deutschland führen west-östliche Begegnungen mit den Partnerländern der Stiftung durch, um andere Kulturen und Gesellschaften zu erleben, über alte und neue Grenzen hinweg Kontakte zu knüpfen oder Freundschaften zu pflegen, Fremdsprachen damit lebendig werden zu lassen und die Perspektive zu wechseln. Wie leben unsere Nachbarn, deren Gesellschaften zum einen sehr der unsrigen ähneln und mit ihr viele geschichtliche Gemeinsamkeiten haben, zum anderen jedoch oftmals „mit dem Verstand nicht zu verstehen sind“?

Im Jahr 2016 konnten  rund 75 Förderanträge von Jugendvereinen, Bürgerorganisationen, Schulen, Partnerstädten in das Bewilligungsverfahren der Stiftung aufgenommen werden. Neben der Unterstützung gemeinnütziger Institutionen fördert, initiiert und organisiert die Stiftung selbst Kooperationsvorhaben, die sich mit konkreten Fragen der Zusammenarbeit zwischen Partnerstädten und zwischen Institutionen der Zivilgesellschaft in den Partnerländern der Stiftung und Deutschland befassen.

Diese Vorhaben werden in Zusammenarbeit mit bundesweiten, regionalen oder lokalen Institutionen und NRO-Netzwerken durchgeführt. 

Seit ihrer Errichtung hat die Stiftung rund 4.500 Begegnungsmaßnahmen in den Bereichen

  • Schüleraustausch und Schulpartnerschaften
  • außerschulischer Jugendbegegnungen
  • Begegnungen in Kunst und Kultur
  • Bürgerbegegnungen und Städtepartnerschaften
  • soziale und humanitäre Zusammenarbeit

bewilligt und die durchgeführten Projekte mit insgesamt ca. 10,1 Millionen Euro unterstützt.

Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und unterstützt die Grundsätze Guter Stiftungspraxis, die der Bundesverband 2006 verabschiedet hat.