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Aktuelles und Vergangenes



Russland


Krasnodar, 27. – 30.06.2017

14. Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz

Google Map of Krasnodar






Russland


Wolgograd/Rossoschka, 07.09.2016

Stiftung West-Östliche Begegnungen bei Eröffnung deutsch-russischer Friedenskapelle bei Wolgograd

Auf den Tag genau drei Jahre nach der Enthüllung eines symbolischen Grundsteins wurde am 7. September 2016 an den deutsch-russischen Kriegsgräberfeldern, 35 Kilometer westlich von Wolgograd eine deutsch-russische ökumenische Friedenskapelle eröffnet. Die Errichtung der Friedenskapelle geht zurück auf eine gemeinsame Initiative der bayerischen Gemeinde Denkendorf und ihrer russischen Partner in Wolgograd und Moskau. Das Projekt wurde vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge sowie von privaten Sponsoren und Unternehmen aus Deutschland und Russland unterstützt. Nach ihrem Besuch der Soldatenfriedhöfe in Rossoschka am 7. Mai 2015 hatten die Außenminister Sergej Lawrow und Frank-Walter Steinmeier die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen.

Eröffnung der Friedenskapelle in Rossoschka,
im Vordergrund: Symbolischer Grundstein vom 07.09.2013
Schülerin aus Denkendorf bei der Eröffnung der Friedenskapelle

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Belarus


Neswisch, 23. – 26.06.2016

9. Deutsch-Belarussische Städtepartnerschaftskonferenz
„Städtepartnerschaften: Brücken in die Zukunft“

Vom 23. bis 26. Juni 2016 fand in Neswisch mit Vorprogramm in Minsk die 9. Deutsch-Belarussische Städtepartnerschaftskonferenz statt. Die Konferenz stand unter dem Motto „Blick zurück – Blick nach vorn: Brücken in die Zukunft“ und wurde veranstaltet auf Einladung des Belarussischen Verbandes der Partnerstädte und der Stadt Neswisch gemeinsam mit der Stiftung West-Östliche Begegnungen und dem Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften.

Zum Gedenken an den 75. Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion bildete eine Kranzniederlegung am 23. Juni 2016 auf dem Platz des Sieges in Minsk den Auftakt zur Konferenz. Am 24. Juni wurde die Konferenz nach einer Führung im nationalen kulturhistorischen Museumsreservat „Neswisch“ – Residenzschloss der Fürstenfamilie Radziwill offiziell eröffnet. Der Eröffnung schloss sich ein Besuchsprogramm zu den Themen „Wirtschaft und Investitionen“, „Jugendarbeit, Geschichte, Soziokultur“, „Schule und Inklusion“ und „Gesundheit und Soziales für alle“ in Stadt und Kreis Neswisch an. Den Abschluss des Tages bildete das Ballet Don Quichotte im Innenhof des Residenzschlosses.
Am zweiten Konferenztag ging es nach der Methode „Weltcafe“ an Thementischen um Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit zu „Wirtschaft und Investitionen als Element der Zusammenarbeit“, „Vielfalt und Teilhabe in Städten für alle“, „Jugend gestaltet Städtepartnerschaften“ und „Historisches Erbe, Kunst und Kultur verbindet Zukunft“. Danach stellte die Stiftung Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Städtepartnerschaften vor.

Eröffnung der Konferenz im Festsaal des Residenzschlosses Radziwill
Ballett Don Quichotte des Bolschoi Theaters Minsk im Innenhof des Residenzschlosses
(UNESCO-Weltkulturerbe)

Die Stiftung WÖB förderte die gemeinsame Teilnahme von deutschen und belarussischen Nichtregierungsorganisationen an der Konferenz, die in die konkrete Ausgestaltung deutsch-belarussischer Städtepartnerschaften eingebunden sind.






Russland


Moskau, 21. – 24.06.2016

Beziehungen der Freundschaft zwischen den Menschen weiter ausbauen
Sonderprojekt „Gedächtnisarbeit 22. Juni 1941 – 2016“ in Moskau

Am 22. Juni 1941 begann das "Unternehmen Barbarossa". Der 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion ist in Deutschland kein offizieller Gedenktag. Der brutale Feldzug im Osten hat 27 Millionen Menschen das Leben gekostet, zwei Drittel davon Zivilisten. Allein der Blockade Leningrads, die das systematische Aushungern der Bevölkerung zum Ziel hatte, fielen mehr als eine Million Einwohner zum Opfer. Tausende Dörfer und Städte in der Ukraine, in Weißrussland und in Russland wurden zerstört. Beinahe jede Familie in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion hat ihre eigene Geschichte vom schrecklichen Leid, das die Deutschen über sie gebracht haben. Der 22. Juni, der Beginn des bis dato größten und grausamsten Vernichtungskriegs der Menschheitsgeschichte, gerichtet gegen die Völker der Sowjetunion, ist ihr Tag des Gedenkens. Er ist ein Tag der Weltgeschichte.

Seminarteilnehmende aus Thüringen gedenken am 22. Juni 2016 an der "Ewigen Flamme" im Moskauer Alexandergarten der 27 Millionen SowjetbürgerInnen, die ihr Leben im 2. Weltkrieg lassen mussten.

Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung ein Seminar für Studenten und junge Menschen aus Russland und Deutschland gefördert, das die Deutsch-Russische Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. und die Akademie für Volkswirtschaft und Staatlichen Dienst Kaluga zum Thema „Gedächtnisarbeit 22. Juni 1941 – 2016“ vom 21. – 24.6.2016 in Moskau durchgeführt haben.

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Russland


Moskau, 07.06.2016

Kommunalkonferenz »Deutsch-Russische kommunale Partnerschaften – Auf dem Weg von Karlsruhe 2015 nach Krasnodar 2017«

Bei der Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz in Karlsruhe im vergangenen Jahr wurde deutlich, dass das Interesse an deutsch-russischen Bürgerbegegnungen größer denn je ist. Um diesem Interesse Rechnung zu tragen und auch die Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz in Krasnodar inhaltlich vorzubereiten, hatten das Deutsch-Russische Forum, die Stiftung West-Östliche Begegnungen und der Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften in Zusammenarbeit mit der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation zu der Konferenz “Deutsch-Russische kommunale Partnerschaften auf dem Weg - von Karlsruhe 2015 nach Krasnodar 2017" am 7. Juni 2016 nach Moskau eingeladen. Unter Leitung der Stiftung fand auf der Konferenz die Arbeitsgruppe 2 „Erinnerung um der Zukunft willen - Der Beitrag von Städtepartnerschaften zu einer gemeinsamen Gedenkkultur 2016 und 2017" statt.

Die Stiftung WÖB hat die gemeinsame Teilnahme von deutschen und russischen Nichtregierungsorganisationen an der Konferenz gefördert, die in die konkrete Ausgestaltung deutsch-russischer Städtepartnerschaften eingebunden sind, sowie die Durchführung der Veranstaltung mitfinanziert.






Deutschland


Dresden, Erfurt, Potsdam, Schwerin, Münster und Berlin, 08.05.2016

Gemeinsames Erinnern am 8. Mai „Stiftung und Freundschaftsgesellschaften als gute Gastgeber“

Als spezifischen Beitrag zu einer gemeinsamen Gedenkkultur hatte auch in diesem Jahr die Stiftung gemeinsam mit deutsch-russischen Freundschaftsgesellschaften in Dresden, Erfurt, Potsdam, Schwerin, Münster und Berlin zum 8. Mai 2016 Veteranen der ehemals in Deutschland stationierten sowjetischen Truppen zu Begegnungen und Veranstaltungen zur Erinnerung an das Ende des 2. Weltkriegs und die Befreiung vom Faschismus eingeladen und ihre Aufenthaltskosten gefördert. Erstmals beteiligten sich auch Mitglieder des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr am Besuch der Gäste aus Russland.

Nach ihren Besuchen in den einzelnen Städten nahmen die russischen Gäste unter der Leitung des Präsidenten des Veteranenverbands Generaloberst a.D. Anton Terentjew am Abend des 8. Mai im Museum Karlshorst am traditionellen "Toast für den Frieden" teil sowie an den traditionellen Veranstaltungen am 9. Mai an den Gedenkstätten im Treptower Park und im Tiergarten in Berlin.

Die russischen Gäste waren sehr dankbar für die Einladung und für die Möglichkeit, besonders vor dem Hintergrund ihrer damaligen Erfahrungen als Militärangehörige heute zu Vertrauen und Verständigung zwischen den Menschen in Russland und Deutschland beitragen zu können und dafür auch an ihren jeweiligen Orten in Russland zu werben.


Bei herrlichstem Frühlingswetter gedachten die Teilnehmer der gefallenen Sowjetsoldaten. Keines der Gräber der 680 hier ruhenden, in den Frühjahrskämpfen 1945 oder an ihren Kriegsverletzungen gestorbenen sowjetischen Soldaten und Offiziere blieb ohne Blumen.
Foto: Bernd Muck

Kranzniederlegung am 8. Mai 2016 in Erfurt mit Oberst Michail Tachtarkin (Samara, 3.v.r.)

Kranzniederlegung am 8. Mai 2016 in Erfurt mit Oberst Michail Tachtarkin (Samara, 3.v.r.)


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Ukraine


Berlin, 15. – 17.12.2015

3. Deutsch-Ukrainische Städtepartnerschaftskonferenz
„Zivilgesellschaft gestaltet kommunale Teilhabe und europäische Zusammenarbeit“

Nach der letzten Konferenz vor fast 5 Jahren drängten die Entwicklungen und der signalisierte Bedarf seitens der Zivilgesellschaft an einem solchen Treffen der Partnerstädte noch 2015 war hoch. Dem konnten die Stiftung Mitte November nach Bewilligung der Fördermittel durch das Auswärtigen Amt und der Bestätigung der Senatsverwaltung für die Bereitstellung von Räumlichkeiten im Roten Rathaus noch kurzfristig gerecht werden. Leider fehlten die Vertreter von Verwaltungen ukrainischer und deutscher Städte, für die angesichts der Kurzfristigkeit der Planungsvorlauf nicht ausreichte und die parallel zu der Konferenz in Berlin nach Leipzig zu einem kommunalpolitischen Runden Tisch eingeladen worden waren. Dennoch bot die Konferenz ein hochaktuelles Programm und vielfältige Möglichkeiten der direkten Beteiligung der NRO-Vertreter.

An der gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften und dem Deutsch-Ukrainischen Forum sowie mit dem Verein „Europa Kontakt Kiew“ und der Stadt Berlin organisierten Konferenz nahmen rund 130 Gäste, Referenten und Veranstalter teil, darunter ca. 40 aus der Ukraine.
Sie ermöglichte zivilgesellschaftlichen Akteuren aus ukrainischen und deutschen Partnerstädten den Austausch über hoch aktuelle Fragen ihrer Zusammenarbeit unter den veränderten politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und ungeachtet verschiedener situationsbedingter Verunsicherungen sowie über die strukturelle Stärkung der Zivilgesellschaft.

Die Konferenz wurde gefördert aus Mitteln des Programms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“ und der Stiftung WÖB. Wir danken dem Auswärtigen Amt für diese Unterstützung.

Auswaertige Amt





Georgien


Tbilissi, 1. – 5.10.2015

Fachforum „Access Ability – barrierefrei erfolgreich vernetzt“ für ein Leben in Würde und gesellschaftlicher Teilhabe“

Das Fachforum mit ca. 40 Vertretenden von Behindertendachverbänden und öffentlichen Institutionen aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft, der GUS sowie der Ukraine, Georgien und Russland fand in Tbilissi zum Thema „Gemeinsam zur Verbesserung der Lebensqualität durch die wirksame Umsetzung der Artikel 4, 29, 32 und 33* der Konvention über die Rechte der Behinderten, Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Beitritt zur Konvention“ statt. Von den 20 internationalen Teilnehmenden kamen 15 aus 9 Partnerländern der Stiftung darunter Armenien und Aserbaidschan, Russland und Ukraine sowie 5 aus Deutschland. Experten aus jedem nationalen Dachverband berichten über die Umsetzung der Artikel in ihrem Land, über positive und negative Erfahrungen ihrer praktischen Anwendung und diskutierten über Perspektiven für Verbesserungen und ihrer Zusammenarbeit.

Eröffnung der Konferenz im Hotel "Golden Palace"
Konferenzteilnehmer aus der Republik Moldau, Aserbaidschan, Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan
Besichtigungsprogramm

(*§ 4 „Nicht über uns ohne uns“ – Mitarbeit und Teilhabe der Betroffenen an Erarbeitung von Gesetzen, Verordnungen, Konzepte, § 29 Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben, § 32 Internationale Zusammenarbeit, § 33 Nationale Umsetzung und Monitoring/Strukturen der interstaatlichen Überwachung)


Das Fachforum wurde gefördert aus Mitteln des Programms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“ und der Stiftung WÖB. Wir danken dem Auswärtigen Amt für diese Unterstützung.

Auswaertige Amt